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Hinter der Bezeichnung „Malterer“ verbirgt sich eine Cuvée aus Weißem Burgunder und Freisamer. Beide Weinberge sind ca. 40 Jahre alt. Freisamer ist eine Sorte, die vor 90 Jahren in Freiburg aus Silvaner und Ruländer gekreuzt wurde. Die Sorte erhielt ihren Namen von der Stadt Freiburg und dem Fluss Dreisam. Der Name Malterer kommt von einer Familie, die im frühen Mittelalter Vögte in Malterdingen waren. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurden sie Freiburger Bürger. Einer der Söhne, Martin Malterer, wurde zum Ritter geschlagen. Diese Familie stiftete um 1320 dem Adelhauserkloster in Freiburg einen Wandteppich. Dieser „Malterer“ oder auch „Weiberlistenteppich“ genannt, ist heute in der Schatzkammer des Augustinermuseums in Freiburg aufbewahrt. Der Adelhauserstiftung sei Dank für die Abbildungsrechte des Wandteppichs.
Der >> Malterer << transportiert in seinem Duft einen Hauch von exotischen Früchten. Es ist ein körperreicher Wein, der Mund und Gaumen ganz auszufüllen vermag. Dabei wird er begleitet von einer dezenten, harmonisch eingebundenen Barriquenote und einer jahrgangstypisch feinen Säure. Der Abgang ist voluminös und sehr lang.
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