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In Malterdingen gab es in den 50er Jahren ca. 20 ha Chardonnay. Damals gab es bei uns im Badischen zu wenig Weißburgunder-Pfropfreben. So holten sich die Winzer Weißburgunder-Reben in Burgund. Wie sich erst vor einigen Jahren herausstellte, waren dies aber Chardonnay-Reben. Die Winzer waren in den 50er, 60er und 70er Jahren sehr unzufrieden mit dieser Sorte, weil sie nur sehr geringe Erträge brachte. Aus diesem Grund wurden die meisten Anlagen gerodet, nur zwei davon
blieben stehen, die sich heute in unserem Besitz befinden. In den Jahren 1989 und 1990 wurden neue Chardonnay-Anlagen erstellt.
Der Wein, dessen Ertrag bei 35 l/ar lag, machte die alkoholische und die malolaktische Gärung je zu einem Drittel in neuen, zweit- und drittbelegten Barriques durch. Er zeichnet sich aus durch einen exotischen Duft, Butterscotch und Haselnuss, weiche Frucht, Länge und einen großen Körper, der mit einer dezent-eleganten Säure unterstrichen wird.
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